AGB

 

Präambel

Sorkin’s – nachfolgend auch Auftragnehmer – nimmt Aufträge für Maßkonfektion von Kunden – nachfolgend auch Auftraggeber – auf Basis der hier aufgeführten Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend: AGB) des Auftragnehmers an. Aufträge werden bei dem Auftraggeber vor Ort und online im Internet angenommen und anschließend gefertigt und ausgeliefert.

  • 1 Vertrags­inhalte

Der Auftraggeber gibt beim Auftragnehmer maßgefertigte Kleidungsstücke mit Hilfe von Probeanzügen in Auftrag. Diese werden nach den Körpermaßen und den Wünschen des Auftraggebers individuell auf der Grundlage der aktuellen Grundmodelle des Auftragnehmers gefertigt. Der Auftraggeber gibt beim Auftragnehmer individualisierte Produkte in Auftrag. Das bedeutet, dass die Produkte nach den individuellen Wünschen des Kunden gefertigt werden. Eine Individualisierung liegt insbesondere auch bei der Beauftragung des Aufbringens von Monogrammen vor.

  • 2 Geltungs­bereich

2.1 Diese AGB gelten für alle zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer geschlossenen Verträge. Die AGB gelten unabhängig davon, ob der Auftraggeber Verbraucher, Unternehmer oder Kaufmann ist.

2.2 Alle zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer aufgrund einer Bestellung getroffenen Vereinbarungen ergeben sich, sofern nichts Abweichendes schriftlich vereinbart wurde, aus diesen AGB und unserer Auftragsbestätigung.

2.3 Maßgebend ist die jeweils bei Abschluss des Vertrages gültige Fassung der AGB.

  • 3 Vertrags­schluss

Der Auftraggeber kann seinen Auftrag direkt bei unseren Mitarbeitern erteilen. In diesem Fall erfasst der Auftragnehmer seinen Auftrag/seine Bestellung in dem intranet von Sorkin’s. Die Präsentation und Bewerbung von Stoffen und Maßkonfektionsartikeln sonstiger Produkte durch den Auftragnehmer stellt kein bindendes Angebot zum Abschluss eines Vertrages dar.

Auftragserteilung in einer beim Auftraggeber : Mit seiner Unterschrift auf dem Unterschriftspad gibt der Auftraggeber gegenüber dem Auftragnehmer eine rechtlich verpflichtende und den Auftraggeber bindende Bestellung ab.

Der Auftraggeber sichert mit der Übermittlung seiner Bestellung zu, dass er die gewünschte Maßkonfektion, den ausgewählten Stoff sowie die Ausstattungswünsche sorgfältig geprüft hat und die Bestellung seinen Vorstellungen entspricht. Der Auftraggeber ist an seine Bestellung für die Zeitdauer von zwei Wochen, gerechnet ab dem Absenden der Bestellung, gebunden. Ein ggf. nach § 21 zu Gunsten des Auftraggebers bestehendes Recht, die Bestellung zu widerrufen, bleibt hiervon unberührt.

Der Auftragnehmer bestätigt den Zugang der durch den Auftraggeber aufgegebenen Bestellung unverzüglich per E-Mail. Es kommt in seltenen Fällen vor, dass im Laufe des Zuschnitts oder der Fertigung festgestellt wird, dass der Stoff oder andere Zutaten für die bestellte Maßkonfektion nicht ausreichen bzw. beschädigt sind oder im Laufe der Fertigung beschädigt worden sind. Für solche Fälle behält sich der Auftragnehmer ein außerordentliches Kündigungsrecht für den Teil des Vertrages vor, der das Kleidungsstück betrifft, für den Stoffe oder andere Zutaten nicht mehr vorhanden sind.

Sollte die Erfüllung des Vertrages aus oben genannten Gründen dem Auftragnehmer nicht möglich sein, wird der Kundenservice des Auftragnehmers sich bemühen, mit dem Auftraggeber Alternativen zu finden, um den Auftrag zur Zufriedenheit des Kunden zu erfüllen. Findet sich keine Alternative, die dem Auftraggeber zusagt, wird der Auftragnehmer die geleistete Anzahlung für das betroffene Produkt mit Ausübung des außerordentlichen Kündigungsrechts zurückerstatten.

  • 4 Maße

4.1 Maßnehmen

4.1.1 Um die vom Auftraggeber gewünschte Passform zu gewährleisten, ist es notwendig, im Anschluss an die Auswahl der gewünschten Maßkonfektion, Maß zu nehmen. Es ist Aufgabe des Auftraggebers, beim Maßnehmen den Maßkonfektionär des Auftragnehmers über Besonderheiten beim Tragen und Zweck des Kleidungsstückes zu informieren und bei Wiederholungskäufen eventuell veränderte Modewünsche abzusprechen bzw. auf sie hinzuweisen. Der Auftraggeber wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass eine passformgenaue Fertigung nur dann möglich ist, wenn er seine vorstehend beschriebenen Mitwirkungspflichten beim Maßnehmen wahrnimmt.

4.1.2 Der Auftraggeber hat die Verpflichtung, den Maßkonfektionär sorgfältig über die gewünschten Längenmaße seiner Kleidung zu informieren, da Änderungswünsche dieser Art bei der Abholung nicht akzeptiert werden können.

4.1.3 Für Maßnehmen ohne Auftragsvergabe berechnen wir eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von € 25,–, die bei Erteilung eines Auftrages verrechnet wird.

4.2 Maße aus historischen Aufträgen übernehmen

4.2.1 Im Sorkin’s Intranet hat der Auftraggeber Zugriff auf seine historischen Aufträge, sofern die Kleidungsstücke bzw. die Modelle aktuell noch in der Kollektion des Auftragnehmers geführt werden.

4.2.2 Dem Auftraggeber bietet sich die Möglichkeit die kompletten Maße eines Kleidungsstückes aus einem historischen Auftrag auf seinen neuen Auftrag zu übertragen und Bestellungen aufzugeben, ohne erneut Maß zu nehmen.

4.2.3 Eine passgenaue Fertigung der bestellten Kleidungsstücke ist nur möglich, wenn die Körpermaße und die Körperhaltung des Auftraggebers sich nicht verändert haben. Hieraus folgt, dass der Auftraggeber die Abnahme von bestellter Maßkonfektion nicht verweigern kann, wenn die fehlende Passform auf der Veränderung seiner Maße und/oder Körperhaltung beruht und er bei der Bestellung nicht auf eingetretene Veränderungen seiner Maße, insbesondere durch Gewichtszunahme oder -abnahme und sonstige Veränderungen der Körperhaltung, hingewiesen hat.

  • 5 Anzahlung bzw. Bezahlung bei Bestellung

5.1 Bestellung online oder Bestellung beim Auftragnehmer mit Zusendung der Ware: Da Maßkonfektion nach den Maßen des Auftraggebers gefertigt wird, berechnen wir in diesen Fällen den Preis in voller Höhe mit der verbindlichen Bestellbestätigung. Sorkin‘s ist vor dem Erhalt der Zahlung nicht zum Beginn der Fertigung der bestellten Kleidungsstücke verpflichtet.

  • 6 Übergrößen­zuschläge

6.1 Für Übergrößen und/oder Überlängen erheben wir einen branchenüblichen Übergrößenzuschlag in Höhe von mindestens 10 % und bis zu 50 %.

6.2 Übergrößen für Damen und Herren gelten ab einer Konfektionsgröße von 62. Als Übergrößen gelten auch besondere Überlängen.

  • 7 Auftrags­änderung nach Auftrags­erteilung

7.1 Auftragsänderungswünsche können nicht telefonisch angenommen werden. Diese sind schriftlich per Post, E-Mail bzw. Telefax unter Angabe der entsprechenden Kunden-Maßnummer und des geplanten Liefertermins an den Auftragnehmer durchzugeben.

7.2 Für nachträgliche Änderungen von Aufträgen berechnet der Auftragnehmer pro Auftrag € 15,–.

7.3 Änderungswünsche können nicht berücksichtigt werden, wenn bereits mit der Fertigung des betreffenden Kleidungsstückes begonnen wurde bzw. die Auftragsfreigabe für das Werk des Auftragnehmers erfolgte. Eine Verpflichtung besteht nur, wenn der Auftragnehmer sich durch eine Bestätigungs-E-Mail ausdrücklich zur Berücksichtigung von Änderungswünschen verpflichtet hat und insoweit eine Modifikation der ursprünglichen Bestellung vereinbart wurde.

  • 8 Abholung und Anprobe in einer Filiale

8.1 Die Lieferung der Ware erfolgt an den Auftraggeber

8.2 Der Auftraggeber erhält mit der Auftragsbestätigung einen frühesten Termin, ab dem die Ware geliefert wird. Der Auftragnehmer vereinbart keine festen Termin.

8.3 Sobald die Kleidungsstücke Versand bereit sind, erhält der Auftraggeber eine E-Mail mit entsprechender Nachricht.

8.4 Die Anprobe der Maßkonfektion am Abholtermin ist für Oberbekleidung branchenüblich und erforderlich. Hemden und Blusen sollten grundsätzlich vor dem ersten Tragen gewaschen werden.

8.5 An Hemden und Blusen werden keine Korrekturen, auch nicht gegen Kostenübernahme auf Wunsch des Auftraggebers vorgenommen, sofern die Passform der gefertigten Ware den Grundsätzen hochwertiger Maßkonfektion gerecht wird.

8.6 Bei Größen- und Gewichtsveränderungen zwischen Auftragsannahme und Abholung übernimmt der Auftragnehmer keine Passformgarantie. Eventuell anfallende Änderungskosten werden dem Auftraggeber in Rechnung gestellt.

  • 9 Versand an eine Liefer­adresse

9.1 Der Auftraggeber erhält mit der Auftragsbestätigung einen frühesten Termin, ab dem die Ware an die Lieferadresse des Auftragnehmers verschickt werden kann. Vom Auftragnehmer angegebene Fristen und Termine für den Versand von Bekleidungsstücken oder sonstigen Artikeln gelten nur annähernd.

9.2 Maßgeblich für den Versandtermin ist der Tag der Übergabe der Bekleidungsstücke und sonstiger Artikel an das Versandunternehmen.

9.3 Der Auftragnehmer wird Teillieferungen vornehmen, um unterschiedlich vereinbarte Termine für mehrere Produkte einzuhalten. Mehrkosten durch nicht vereinbarte Teillieferungen gehen zu Lasten des Auftragnehmers.

  • 10 Zahlung

10.1 Die Preise des Auftragnehmers schließen die gesetzliche Umsatzsteuer ein, nicht jedoch die Versandkosten. Zölle und ähnliche Abgaben hat der Auftraggeber zu tragen.

10.2.4 Zahlungen können in bar, mit einer EC-Karte oder mit akzeptierten Kreditkarten erfolgen.

10.2.5 Bei verspäteter Zahlung berechnet der Auftragnehmer Verzugszinsen in Höhe von 5 % über dem jeweiligen Basissatz der Europäischen Zentralbank.

10.3 Bestellung in Filiale und Onlinebestellungen mit Zusendung

10.3.1 Soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist, liefert der Auftragnehmer bei Onlinebestellungen gegen Vorkasse.

10.4 Dem Kunden steht kein Aufrechnungs- oder Zurückbehaltungsrecht zu, soweit nicht die Gegenforderung unbestritten oder rechtskräftig festgestellt ist.

10.5 Bei verspäteter Zahlung berechnen wir Verzugszinsen in Höhe von 5 % über dem jeweiligen Basissatz der Europäischen Zentralbank.

10.6 Bei Rückbuchungen durch die Bank des Auftraggebers wird der Vorgang unverzüglich an die Creditreform e. V. zur Bearbeitung weitergeleitet. Alle anfallenden Rücklastgebühren, eine Auslagenpauschale in Höhe von € 25,– sowie sämtliche Fremdkosten, z. B. Anwaltskosten und Verzugszinsen (gemäß § 10.2.5), werden dem Auftraggeber berechnet. Die Auslagenpauschale wird nicht geltend gemacht, soweit der Kunde den Nachweis erbringt, dass ein Schaden nicht entstanden ist oder der Schaden geringer ist als der Betrag in Höhe von € 25,–.

  • 11 Eigentums­vorbehalt

Der Auftragnehmer behält sich das Eigentum an den von ihm ausgelieferten Kleidungsstücken und sonstigen Artikeln bis zur vollständigen Zahlung des vereinbarten Preises vor.

  • 12 Aufbewahrung angezahlter oder bezahlter Ware

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12.2 Vollständig bezahlte Kleidungsstücke, die zur Abholung oder Korrektur vorliegen, sendet der Auftragnehmer nach Ablauf einer Frist von 4 Wochen ab dem vereinbarten Abholtermin ohne weitere Ankündigung unfrei zu. Im Falle der Retournierung stellt er die Kleidungsstücke einem sozialen Zweck zur Verfügung. Ein Anspruch auf Ausgleich besteht in diesem Fall nicht.

  • 13 Versand der Ware, Absicherung, Gefahr­tragung

13.1 In der Bekleidungsbranche ist es üblich, dass maßgeschneiderte und maßkonfektionierte Kleidungsstücke zwecks Anprobe am Bestellort abgeholt werden, da Bestellort gleich Erfüllungsort ist.

13.2 Auf besonderen Wunsch unserer Kunden kann die Zusendung der Kleidungsstücke vereinbart werden, wobei der Bestellort Erfüllungsort bleibt.

13.3 Die Zusendung erfolgt in der Woche nach dem vereinbarten Liefertermin.

13.4 Soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, bestimmt der Auftragnehmer die angemessene Versandart und das Transportunternehmen nach billigem Ermessen.

13.5 Der Auftragnehmer schuldet nur die rechtzeitige ordnungsgemäße Ablieferung der Ware an das Transportunternehmen und ist für, vom Transportunternehmen verursachte, Verzögerungen nicht verantwortlich. Eine vom Auftragnehmer genannte Versanddauer ist daher unverbindlich.

13.6 Ist der Auftraggeber Verbraucher, geht die Gefahr des zufälligen Untergangs, der zufälligen Beschädigung oder des zufälligen Verlusts der gelieferten Waren in dem Zeitpunkt auf den Kunden über, in dem die Ware an den Auftraggeber ausgeliefert wird oder der Auftraggeber in Annahmeverzug gerät. In allen anderen Fällen geht die Gefahr, sofern der Auftragnehmer nur die Versendung schuldet, mit der Auslieferung der Ware an das Transportunternehmen auf den Auftraggeber über.

13.7 Bei nicht angenommener Lieferung durch den Auftraggeber und erneuter Zusendung berechnet der Auftragnehmer jede Zusendung gesondert.

  • 14 Korrektur­recht

14.1 Der rechtliche Anspruch auf Nachkorrektur von Kleidungsstücken erlischt 6 Monate nach Auslieferung und/oder wenn die Kleidungsstücke getragen wurden.

14.2 Es stehen dem Auftragnehmer rechtlich auch mehrere Korrekturen zu.

14.3 Auch mehrere Korrekturen mindern nicht den Wert der Ware, Minderungsansprüche sind, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen.

14.4 Der Auftragnehmer übernimmt keine Fahrtkosten für die Anreise(n) des Auftraggebers zu Korrekturen.

14.5 Getragene Kleidungsstücke können vom Auftragnehmer nicht korrigiert werden.

14.6 Lässt der Kunde notwendige Korrekturen nicht vom Auftragnehmer durchführen, übernimmt der Auftragnehmer für die Qualität der Korrekturen keine Gewähr und kommt nicht für die Kosten der Korrektur auf.

  • 15 Zwischen­probe

Bei ausgefallenen Wuchsabweichungen kann der Auftragnehmer eine oder mehrere kostenpflichtige Zwischenproben verlangen.

  • 16 Nach­lieferungs­recht

16.1 Nach Ablauf der Lieferfrist steht dem Auftragnehmer eine Nachlieferungsfrist von maximal 18 Tagen zu. Nach Ablauf der Nachlieferungsfrist gilt der Rücktritt vom Vertrag unter Ausschluss von Schadensersatzansprüchen als erfolgt.

16.2 Fixgeschäfte werden nicht getätigt.

16.3 Bei berechtigten Beanstandungen hat der Auftragnehmer das Recht auf Nachbesserung oder Lieferung mangelfreier Ersatzware innerhalb von 15 Tagen nach Rückempfang der Ware.

  • 17 Qualität

17.1 Oberstoff ist ein lebendiger Werkstoff und kann sich trotz sorgfältigster Verarbeitung, auch unter Zugrundelegung gleicher Maße, aus vielerlei Gründen von Fall zu Fall anders verhalten. Es können daher geringe Abweichungen in Qualität, Farbe und Passform auftreten, die technisch nicht vermeidbar sind.

  • 18 Bean­standungen

18.1 Beanstandungen sind spätestens innerhalb 1 Woche nach Empfang der Ware dem Auftragnehmer mitzuteilen. Im Übrigen brauchen keine Änderungen bzw. Ergänzungen vorgenommen zu werden.

18.2 Handelsübliche oder geringe, technisch nicht vermeidbare Abweichungen der Qualität, Farbe oder Passform können nicht beanstandet werden.

  • 19 Erfüllungs­ort

19.1 Bei Auftragserteilung beim Auftraggeber: Erfüllungsort für alle Leistungen ist der Bestellort vom Auftraggeber..

  • 20 Gerichts­stand

Der Gerichtsstand richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen.

  • 21 Widerrufs­recht

21.1 Grundsätzlich steht dem Auftraggeber ein Widerrufsrecht bei der Bestellung von Maßkonfektion nicht zu. Denn gemäß der gesetzlichen Regelung des § 312 g BGB besteht bei Fernabsatzverträgen zur Lieferung von Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt wurden oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind und die aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht für eine Rücksendung geeignet sind oder schnell verderben können oder deren Verfallsdatum überschritten würde, kein Widerrufsrecht. Da die vom Auftragnehmer angebotene Maßkonfektion nach den Maßen und den Vorstellungen des Auftraggebers gefertigte Bekleidung beinhaltet, ist die Bekleidung im Sinne der nachfolgenden Regelung nach Kundenspezifikationen angefertigt. Daher gilt, worauf ausdrücklich hingewiesen wird, nachfolgende Widerrufsbelehrung nicht für maßgeschneiderte Bekleidungsstücke und auch nicht für Produkte, die auf die persönlichen Bedürfnisse des Auftraggebers, beispielsweise durch aufgestickte Monogramme, zugeschnitten sind.

21.2 Wenn der Auftraggeber Verbraucher ist (also eine natürliche Person, die die Bestellung zu einem Zweck abgibt, der weder seiner gewerblichen noch selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann), steht ihm im Übrigen bei nicht nach seinen Spezifikationen gefertigten Produkten nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen ein Widerrufsrecht zu.

21.3 Macht der Auftraggeber als Verbraucher von seinem Widerrufsrecht nach vorstehender Ziff. 2 Gebrauch, so hat er die regelmäßigen Kosten der Rücksendung zu tragen.

21.4 Im Übrigen gelten für das Widerrufsrecht die Regelungen, die im Einzelnen in der nachfolgenden Widerrufsbelehrung wiedergegeben sind:

Widerrufs­recht

Sie haben das Recht, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen den Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns, also Sorkin’s, Waldstraße 3, 51107 Köln,, E-Mail: sales@sorkins.club, mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Machen Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch, so werden wir Ihnen unverzüglich (z. B. per E-Mail) eine Bestätigung über den Eingang eines solchen Widerrufs übermitteln.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie den Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten, unverzüglich und spätestens binnen 14 Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrages bei uns eingegangen ist. Dies gilt mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, wenn Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene günstigste Standardlieferung gewählt haben. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart. Für Rücksendungen werden keine Entgelte berechnet. Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Ware wieder zurückerhalten haben oder Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Ware zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.

Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen 14 Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrages unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von 14 Tagen absenden.

Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung.

Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaft und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist.

Ende der Widerrufsbelehrung